SPD Wasseralfingen

 

Aus dem Ortschaftsrat

SPD Fraktion im Ortschaftsrat begrüßt den Bebauungsplan „Maiergasse Süd“

Preisgünstiges Wohnen ist das Gebot der Stunde.
Für eine schnelle Bebauung auch des Nordteils.

In der Ortschaftsratssitzung am 22. 11. 2016  wurde der Bebauungsplan für die Maiergasse Süd beschlossen.

Seit einigen Jahren fordert die SPD Wasseralfingen, das ehemalige Gewerbegebiet zu Bauland umzuwandeln. Wasseralfingen benötigt dringend Wohnflächen. Dabei achtet die SPD insbesondere darauf, dass vermehrt preisgünstiger Wohnraum entsteht.

Der Baugrund wurde mit erheblichem Aufwand saniert und ist jetzt das „sauberste“ Bauland weit und breit.

In diesem südlichen Bauabschnitt wird ein Teil als Mischgebiet ausgewiesen, der restliche Teil ist dem Geschosswohnungsbau und sechs Einfamilienhäusern - wahrscheinlich Doppelhäusern -  gewidmet. Die SPD Fraktion begrüßt auch die mit dem Bebauungsplan vorgeschriebenen ökologischen Maßnahmen, wie z.B. die  Renaturierung des Kocherverlaufs und die für Fische wichtige Umgehungsrinne, die in Richtung Heimatsmühle entstehen wird.

Auch der durch  die K3311  entstehenden Schallimmission durch geeignete Maßnamen zu begegnen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir fordern daher die Einführung von Tempo 50 in  beiden Fahrtrichtungen auf der K 3311 auch außerhalb des Ortes. Dies hilft auch der bestehenden Wohnbebauung in den Steigäckern und in der Hüttlinger Straße.

Für die Wärmeversorgung sieht der Plan die Kraft-Wärme-Kopplung mit Gasspitzenlastkessel vor, sodass die Vorgaben des EEG (Energieeinsparungsgesetz) dadurch erfüllt wären.

Trotz aller berechtigten Freude, dass die Maiergasse im Südteil bebaut wird, warten wir noch auf den Bebauungsplan „Maiergasse Nord“. Vorgesehen war ja  die Erschließung des gesamten Gebietes. Völlig unerwartet kam es zu keiner Einigung zwischen der Stadt und den Grundstückseigentümern im nördlichen Bereich. Die SPD fordert die – nur wenigen – Eigentümer des nördlichen Plangebietes auf, ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl nachzukommen und einen fairen Preis für das zukünftige Bauland zu akzeptieren. Selbstverständlich erwarten wir auch, dass die Stadt eine schnelle Einigung herbeiführt. Eine weitere Verschleppung der Bebauung wäre angesichts der großen Nachfrage nach Bauland in Wasseralfingen ein schwerwiegender Nachteil für Wohnungssuchende. Der nördliche Teil ist hauptsächlich vorgesehen für die Bebauung durch Reihen- Doppel-  und freistehende Einfamilienhäuser. Dadurch kann der Wegzug vieler junger Familien in das Umland gestoppt werden.

Das Baugebiet Maiergasse bietet durch seine Nähe zum Stadtkern und dem großen Schulzentrum im Tal eine bereits bestehende hervorragende – fußläufige -  Infrastruktur, die weite Wege vermeidet. Dies ist auch ein Beitrag zum Umweltschutz gegenüber der großflächigen Zersiedlung abseits der städtischen Zentren.

 

Sitzung des Ortschaftsrats vom 29.4.2014

Die Übernahme des Stromnetzes wird konkret

Stadtwerke-Geschäftsführer Cord Müller stellt dem Ortschaftsrat Wasseralfingen den Netzplan vor – Beratung über Radwege und Inklusion

(Quelle: Schwäbische Post, 30.4.2014)

Eine prall volle Tagesordnung hatte der Ortschaftsrat in Wasseralfingen in seiner Sitzung zu bearbeiten: Die Pläne für die Stromnetzübernahme liegen vor, der Wasser-Hochbehälter Wilhelmstollen ist fast fertig und auch über Fahrradwege wurde diskutiert.



Pläne für das Stromnetz:
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Aalen, Cord Müller, stellte den Fahrplan für die Übernahme des Stromnetzes Wasseralfingen von EnBW-ODR vor. Auf dem Wanderparkplatz Affalterried müsse ein Schaltgebäude errichtet werden, das die Stromnetze der Ortschaften Treppach und Wasseralfingen miteinander verbindet. Ob im Zuge dieses Baus der Boden für neue Leitungen aufgerissen werden muss, ist unklar. Das Ortschaftsnetz sei zu einem großen Teil sehr gut, meint Ortsvorsteherin Hatam, trotzdem seien vereinzelt zusätzliche Kabel nötig. So müsse zum Beispiel der Kimbernweg am Seniorenzentrum aufgegraben werden und auch die Philipp-Funk-Straße wird nach Arbeiten im vergangenen Jahr erneut aufgerissen. Damals habe sich die Telekom nicht vom Plan, ihre Kabel zu verlegen, abbringen lassen. Man bedauere es sehr, dass nun an der gleichen Stelle erneut gebuddelt werden müsse. Der Ortschaftsrat kritisierte des weiteren eine Freileitung der EnBW-ODR, die sich vom Schimmelberg aus etwa 300 Meter über die Talschule zum Bürgle spannt. Diese sei unsicher und ein unschöner Anblick, meinte Michael Graule (Bündnis90/Grüne). Der Ortschaftsräte sprachen sich mehrheitlich gegen den Erhalt dieser Leitung aus.


Wasser-Hochbehälter:
Der Bau des neuen Hochbehälters Wilhelmstollen sei fast abgeschlossen, erklärt Cord Müller, in Kürze sei es möglich, den Behälter zu füllen. Auf Anfrage des Ortschaftsrates stimmte er einer Besichtigung zu.


Neues von der Feuerwehr:
Die neue Regelung für die Entlohnung ehrenamtlicher Feuerwehrkräfte nahm der Ortschaftsrat in der Sitzung am Dienstag wohlwollend zur Kenntnis. Künftig sollen Feuerwehrmänner für die erste Stunde im Einsatz einen Grundbetrag zwischen 12 und 22 Euro erhalten und für jede weitere, angefangene Viertelstunde 3 Euro. Der Rat stimmte der Wahl von Hermann Waibel zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wasseralfingen einstimmig zu.


Radverkehrskonzept Aalen:
Die Radwege in Wasseralfingen, insbesondere die Anbindung an die Stadt Aalen, haben für die Anwohner eine große Bedeutung, meint Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher. Ein Zwischenbericht der zuständigen Projektgruppe der Stadt Aalen wurde dem Ortschaftsrat vorgelegt. Darin sind Infrastrukturveränderungen und der derzeitigen Planungsstand des Radverkehrskonzepts zusammen gefasst. Der Ortschaftsrat gab Ergänzungsvorschläge: „Wir müssen den Radverkehr stärken“, meint Ratsmitglied Albrecht Jenner (SPD). Einige Radwege müssten überarbeitet und die Wilhelmstraße besser beschildert werden. Auch Sigrun Huber-Ronecker (Bündnis90/Grüne) ist für einen Ausbau der Radwege. Bei der Planung solle aber nicht nur auf Tourismus, sondern auch auf die Anwohner Wert gelegt werden.


Inklusion in Wasseralfingen:
Thilo Rentschler stellte den Inklusionsplan der Stadt Aalen vor. „Ein wichtiges Thema, wir wollen mitarbeiten“, meinte Ortsvorsteherin Andrea Hatam (SPD). Es gebe noch viel zu tun, ergänzt Albrecht Jenner (SPD). Öffentliche Gebäude, wie das Rathaus oder der Wasseralfinger Bahnhof, müssten barrierefrei – behindertengerecht – gestaltet werden. Franz-Eugen Fetzer (Freie Wähler) warnte vor hohen Kosten. Er habe Zweifel an der Umsetzung. Michael Graule (Bündnis90/Grüne) fordert mehr Engagement und ein Behindertenfest. Auch Thomas Wolter (CDU) schlägt ein solches Fest in Wasseralfingen vor. Rentschler meint, es sei Ziel der Inklusion, „dass es kein Fest mehr braucht“.                                                 

Streitpunkt Ganztagsschule

Pünktlich zur Abgabefrist am 30. April hat die Kappelbergschule in Hofen für das Schuljahr 2014/15 den Antrag auf eine Ganztagesgrundschule gestellt. Auch Tal- und Braunenbergschule haben den Antrag eingereicht, allerdings erst für das Schuljahr 2015/16. Am Tag zuvor war die Angelegenheit im Ortschaftsrat noch diskutiert worden. Franz-Eugen Fetzer (Freie Wähler) warnte davor, Schnellschlüsse zu ziehen. Die stellvertretende Schulleiterin der Talschule, Simone Baumhauer, hatte in puncto Ganztagsschule noch Skrupel. Sie sagte, sie wolle nicht über ihr Kollegium hinweg entscheiden. Der Ortschaftsrat votierte schließlich dennoch mit zwölf zu drei Stimmen für einen Antrag.                                                                          Tobias Fellner

Stellungnahme der Fraktion Ganztages-Grundschule

Die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat unterstützt den Antrag der Stadt Aalen, auch in Wasseralfingen ein Ganztagesangebot für Grundschüler anzubieten. "Die angestrebte Ganztages-Grundschule soll die Betreuungslücke schließen, die zwischen der gut organisierten Kleinkindbetreuung und dem ebenfalls vorhandenen Angebot weiterführender Schulen entstanden ist", erklärt Albrecht Jenner, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortschaftsrat.

Das Angebot einer Ganztages-Grundschule  ist sinnvoll, weil Wasseralfingen bereits seit einigen Jahren ein recht gutes Betreuungsangebot für Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren bereithält. Zudem bieten die Kindergärten des Stadtteils flexible Öffnungszeiten für Eltern der drei bis sechsjährigen Kinder an. Ab Klasse 5 gibt es bereits an der Karl-Keßler-Realschule ein Ganztagesangebot der offenen Form. "Dieses Angebot wird mit der Gründung einer Verbundschule ab dem kommenden Schuljahr 2014/15 auch für unsere Werkrealschüler gelten", ergänzt Jenner.

Wasseralfingen als Standort großer Industriebetriebe braucht ein Betreuungsangebot für alle Altersstufen. Seit der ehemalige Bürgermeister Dr. Eberhard Schwerdtner die Ganztagesbetreuung mit dem Kita-Angebot am Kindergarten St. Maria angestoßen hatte, wurde die Zahl der Betreuungsplätze im Kitabereich ständig erhöht. "Diese Kinder werden nun im Grundschulalter eine zeitlich umfassendere Betreuung benötigen", sagt Jenner. Das derzeitige Betreuungsangebot der verlässlichen Grundschule mit Kernzeitenbetreuung endet am frühen Nachmittag und ist gebührenpflichtig. "Das Ganztagesangebot dagegen ist nach erfolgter Genehmigung eine Landesaufgabe und muss größtenteils vom Land finanziert werden", sagt Jenner.

Schließlich sollten Wasseralfinger Eltern identische Betreuungsangebote haben wie Eltern in umliegenden Teilorten und Gemeinden. "Wir wollen in diesem Zusammenhang aber noch einmal klarstellen, dass es sich bei der sogenannten offenen Form der Ganztagesschule um ein Wahlangebot für die Eltern handelt und kein Zwang zur Teilnahme besteht", erläutert der Fraktionsvorsitzende.

Martin Schulz

Martin Schulz
 

WebsoziInfo-News

15.12.2017 21:48 SPD will mit Union über Regierung sondieren – „Konstruktiv, aber ergebnisoffen“
Die SPD wird mit CDU und CSU „konstruktiv, aber ergebnisoffen“ Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. „Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen“, betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag. Inhaltliche Grundlage der Gespräche sei für die SPD der Beschluss des Parteitags , sagte Schulz. Deutschland

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Leni Breymaier

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