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Arbeitnehmer in der SPD und Jakob Unrath gegen Ansiedlung von Amazon in Gmünd

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaft der Arbeitnehmer in der SPD (AfA) und der stellvertr. SPD-Kreisvorsitzende haben sich gegen die Ansiedlungspläne von Amazon in Schwäbisch Gmünd ausgesprochen.

Dies gelte auch für die jetzt versuchte „kleine Lösung“, die beim von der Gmünder Verwaltung eingefädelten Besuch Gmünder Räte in Pforzheim präsentiert wurde. „Es bleibt dabei: Amazon besteht als US-Unternehmen immer noch darauf, sich deutschen Tarifverträgen zu entziehen. Gewinne werden immer noch am deutschen Steuerzahler vorbei über Steueroasen kleingerechnet und so der Wettbewerb verzerrt“, sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmer in der SPD, Daniel Sauerbeck.

 

Der stellvertr. AfA-Vorsitzende Ferdinand Kuschnick dazu weiter: „Die Arbeitsbedingungen sind für die Arbeitnehmer unzumutbar und unfair den vielen einheimischen mittelständischen und kleinen Unternehmen gegenüber. Bis jetzt verweigert Amazon die Anwendung des Flächentarifvertrages für den Einzel- und Versandhandel“. Dafür gäbe es immer wieder Streiks an verschiedenen Amazon-Standorten konnten die Kollegen von Verdi berichten. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath erklärte: „Das ständig wiederholende Argument, Arbeitsplätze durch die Ansiedlung zu schaffen, kann nicht der alleinige Maßstab sein. Damit könnte man auch einen Schlachthof von Tönnies morgen ansiedeln, was wahrscheinlich niemand möchte. Der Flächenverbrauch bleibt unverhältnismäßig, schlecht bezahlte Arbeitsplätze und die Benachteiligung der heimischen Wirtschaft sollten zur Vorsicht mahnen, ob man in Gmünd diese Art von Arbeitsplätzen ansiedeln möchte.“ 

 

Er unterstützte dagegen die Bedenken des Gmünder Handels- und Gewerbevereins. Dieser hatte jüngst darauf hingewiesen, dass der Gmünder Einzelhandel für wesentlich mehr Arbeitsplätze sorge als Amazon. „Zu einer lebenswerten Umwelt gehört auch ein städtisches Flair mit Einkaufserlebnissen“, zeigte sich Unrath überzeugt, dass eine Förderung der einheimischen Gmünder Betriebe vordringlich sei.

 

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