SPD Wasseralfingen

 

Programm

Themen für die sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD einsetzen wollen!

Bezahlbarer Wohnraum für alle!

Wir unterstützen eine städtische Baulandpolitik, durch die die Bauplatzpreise gedämpft werden. Die Wohnungsbauunternehmen müssen bei ihren Bauprojekten eine Mindestquote von 25% an geförderten, preiswerten Wohnungen anbieten. Nur so können die Immobilienkonzerne Baugrund von der Stadt erwerben. Für viele Familien ist bezahlbarer Wohnraum eine Existenzfrage, nur bezahlbarer Wohnraum kann ihnen das Leben in Wasseralfingen ermöglichen und verhindert die Abwanderung auf die „grüne Wiese“! Wohnraum in Wasseralfingen schaffen bedeutet daher auch die Umwelt schonen, da durch die vorhandene Infrastruktur keine langen Autofahrten nötig sind, keine weiteren Überlandstraßen gebaut werden müssen und auch der Flächenfraß in ländlichen Regionen gestoppt wird. Die Sanierung von Bestandsbauten soll für private Käufer durch eine finanzielle Unterstützung gefördert werden. Bei der Bebauung von Baulücken war und ist Wasseralfingen führend! Die Erschließung des ersten Abschnittes des Baugebietes Maiergasse ist in vollem Gange, der 2. Abschnitt folgt zeitnah. Zentrumsnahes Wohnen ist hier ideal verwirklicht! Weitere Bauflächen können gemäß Flächennutzungsplan als Abrundung der bisherigen Bebauung, z.B. im Westheim/Katzenbuckel, nördlich der Attenhofer Straße/Eichelberg und in Affalterried entwickelt werden.

Bestmögliche Bildungsangebote für unsere Schülerinnen und Schüler anbieten

Wasseralfinger Schülerinnen und Schüler erhalten ein sehr breites Bildungsangebot, sodass sie keine weiten Schulwege in Kauf nehmen müssen. Das KGW mit seinen vielfältigen Fächerangeboten, ebenso die Karl- Kessler- Schule, an der mehrere Schulabschlüsse erreicht werden können, stehen dafür im Bildungszentrum im Tal zur Verfügung. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Schulen attraktiv bleiben, dazu die notwendige Ausstattung erhalten, vor allem in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen. Die räumliche Zusammenführung der beiden Gebäudeteile der Karl-Kessler- Schule wird im Moment unter Einbeziehung der Lehrerschaft, der Eltern und Schülern gemeinsam mit den kommunalpolitisch Verantwortlichen diskutiert. Die Braunenbergschule wird erweitert zu einem Bildungscampus, der Angebote von der frühkindlichen Betreuung (Kinderkrippe) über das Kindergartenalter bis zur Grundschule ermöglicht. Ergänzt durch das SBBZ (bisherige Weitbrechtschule) entsteht hier ein zweites großes Bildungszentrum. Das Zusammenführen unterschiedlicher pädagogischer Kompetenzen wird sich zum Wohl der Kinder auswirken.

Schaffung von mehr Betreuungsplätzen für unsere Kinder

Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen, insbesondere für Kinder unter 3 Jahren, hat stark zugenommen. Viele Plätze sind bereits geschaffen worden. Um einen Engpass im Angebot zu vermeiden wird im 2. OG des Rathauses noch in diesem Jahr Platz für U3 Kinder geschaffen. Ein Spielbereich wird dankenswerterweise im kath. Pfarrgarten ermöglicht. Weitere Plätze entstehen in den Folgejahren im neuen ev. Gemeindezentrum und im Bildungscampus Braunenberg. Für Ü3 Kinder ist der Besuch eines Kindergartens auch für das soziale Lernen mit der Gruppe eine wichtige Voraussetzung für das Zusammenleben im späteren Leben. Wir sind der Meinung, dass die Kinderbetreuung, wie der Schulbesuch, kostenfrei sein müsste. Die Angebote im vorschulischen Bereich werden selbstverständlich durch die Ganztagsbetreuung an den Schulen weitergeführt.Die Qualität der Betreuung hängt in großem Maße auch von der Zahl des ausgebildeten Personals ab. Eine Verbesserung ist Aufgabe der staatlichen Behörden und der beteiligten Träger.

Sicherstellung der ärztlichen Versorgung

Die ärztliche Versorgung muss auch in Zukunft für die Wasseralfingerinnen und Wasseralfinger gesichert sein damit eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung erhalten bleibt! Einige Ärzte haben ihre Praxis aus Altersgründen bereits aufgegeben. Für uns wird das Thema Ärzteversorgung in den kommenden Jahren ein wichtiges Anliegen sein.

Die unterschiedlichen Kulturangebote erhalten und weiter entwickeln,

Das heutige Wasseralfingen ist das Produkt einer besonderen geschichtlichen Entwicklung. Dieses historische Erbe wollen wir sichern, indem wir nachfolgenden Generationen in unserem Museum im Bürgerhaus Kunst und Industriegeschichte präsentieren können. Der S-K-Weg zeigt dies ebenfalls eindrucksvoll. Wir setzen uns auch für den Verbleib der Exponate im SHW Museum ein – für uns und ganz Baden-Württemberg ein einzigartiges Zeugnis einer jahrhundertealten Industriegeschichte. Die Initiative des Bundes für Heimatpflege für einen historischen Industriepfad erhält unsere volle Unterstützung.

Die Ortskernsanierung bis zur Magdalenenkirche weiterführen und im weiteren Verlauf die Wilhelmstraße Richtung Aalen zu einer Allee umgestalten.

Nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen auf dem Gelände der ev. Kirche muss die Wilhelmstraße in diesem Abschnitt menschenfreundlicher gestaltet werden. Dies kann durch einen relativ geringen Mitteleinsatz geschehen. Davon profitieren alle Anwohner, aber auch die dortige Gastronomie und natürlich das Gemeindezentrum der ev. Kirche. Beiderseits der Hauptverbindungsstraße zwischen der Kernstadt (Bahnhofstraße) und Wasseralfingen (Wilhelmstraße) fordern wir eine optische Aufwertung, zumal dort auch denkmalgeschützte Gebäude stehen.

Die Arbeit der Vereine und Organisationen weiterhin unterstützen

Im Stadtverband für Sport und Kultur sind fast 50 Vereine, kulturtreibende Organisationen, Kirchen usw. vertreten. Die ehrenamtliche Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Sie dient dem gemeinschaftlichen Miteinander und der Integration. Die Jugendarbeit leistet einen großen Beitrag zur Erziehung und Identifikation mit unserem Stadtbezirk. Wir begrüßen den Bau einer Dirt-Bike-Anlage beim DJK Gelände. Ein Kunstrasenplatz für die Fußballunion ist angesichts der großen Zahl von Fußballspielern in allen Altersgruppen dringend notwendig.

Weiterführung des Radwegeausbaus

Es ist dringend notwendig das Radwegenetz zu ergänzen und vor allem für mehr Sicherheit für die Radfahrer zu sorgen. Dies gilt für die Radfernwege ebenso wie für innerörtliche Verbindungen. Eine Verbesserung der Wegweiser und Hinweisschilder ist notwendig.

Städtische Grünflächen naturnah bewirtschaften und die Renaturierung des Kochers weiterführen

Das Artensterben muss gestoppt werden. Noch nie in der Menschheitsgeschichte wurden in so kurzer so viele Arten in der Tier- und Pflanzenwelt verloren. Einen kleinen Beitrag diese Entwicklung zu stoppen, können wir durch mehr Flächen mit blühenden Pflanzen leisten. Stadt und Landkreis müssen hier mit gutem Beispiel auf ihren Flächen vorangehen.

Handel, Gewerbe und Industrie

Der Verlust der Arbeitsplätze bei SHW-CT ist für die Betroffenen und für Wasseralfingen eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Umso wichtiger ist es jetzt, Handel und Gewerbe zu stärken. Wir setzen uns dafür ein, dass die Infrastruktur für wirtschaftliches Handeln ständig verbessert wird.

WebsoziInfo-News

21.09.2019 05:53 Alle reden über Klimaschutz: Wir legen los!
Wir handeln jetzt, damit Deutschland die Klimaziele erreicht. Für den Klimaschutz und für unsere Kinder, Enkel und Urenkel. „Was wir hier tun, sichert Arbeitsplätze“, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Freitag nach der Einigung zwischen SPD und Union auf ein umfangreiches Klimapaket . Ein Maßnahmenpaket, mit dem die Bundesrepublik ihre verbindlichen Klimaschutz-Ziele für 2030 schaffen

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Leni Breymaier MdB