SPD Wasseralfingen

 

Barrierefreie Stadt als Ziel moderner Seniorenpolitik

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften


Konrad von Streit, Reinhold Knies und Marga Elser diskutieren über Seniorenpolitik

Schwäbisch Gmünd / Wustenriet -

Die frühere Bundestagsabgeordnete Marga Else thematisierte moderne Seniorenpolitik auf Einladung des SPD-Ortsvereins Großdeinbach im Cafe Waibel in Wustenriet.

Als stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ plädierte sie dafür, die Senioren und Seniorinnen ab sechzig Jahren auch in ihrer körperlichen und geistigen Frische wahrzunehmen. "Die heutigen Senioren und Seniorinnen zählen sich zu Recht zum Teil auch zu denen, welche in ihrer Lebensmitte stehen," betonte Elser, "die Leistungsstarken dürfen nicht mit den Pflegebedürftigen in einen Topf geworfen werden!" Überhaupt sei es fahrlässig von einer Vergreisung der Gesellschaft zu sprechen. Es komme vielmehr darauf an, den Gewinn an Lebenszeit, die Lernfähigkeit bis ins hohe Alter und die Freude z.B. auch an Email-Kommunikation der heutigen Senioren zu erkennen und zu schätzen.

Die Politik müsse darauf reagieren, indem sie die Weiterbildung auch älterer Mitarbeiter fördere. Oftmals würden die Senioren und Seniorinne auch die Jungen großzügig finanziell unter die Arme greifen und in vielerlei Hinsicht unterstützen. Ein Problem sei allerdings, dass die heutige Architektur, der Zuschnitt von Wohnungen und Details wie Steckdosen weit unten statt weit oben anzubringen die älteren Bürger behindern.

Barrierefreiheit müsse in jeder Stadt ein Thema sein, wenn man die Senioren als Kunden, als Patienten und als Teilnehmer an kulturellen Veranstaltungen nicht verlieren will. Senioren sollten sich einmischen und eben auch einmischen können. Insgesamt betrachtet seien die Senioren aber nicht so enttäuscht von der Politik, dass sie sich resigniert zurückzögen. Ihre Stärke in der Politik sei ihre große Geduld und ihr längerfristiges Denken. Die Genossen dankten Marga Elser für ihren Vortrag. Sie beschlossen, sich verstärkt für Barrierefreiheit auf Straßen und Plätzen und bei öffentlich zugänglichen Gebäuden einzusetzen.

 

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