SPD Wasseralfingen

 

Mit neuer Satzung und viel Schwung in den Wahlkampf

Veröffentlicht in Ortsverein

SPD-Ortsverein Wasseralfingen betont bei Mitgliederversammlung soziale Schwerpunkte und öffnet sich

Der SPD-Ortsverein Wasseralfingen steht im Vorfeld der Landtagswahl geschlossen für sozialdemokratische Themen wie Bildung und Betreuung, sozialen Wohnungsbau und soziale Integration innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft ein. Der Ortsverein hat sich nach 115 Jahren seines Bestehens eine neue Satzung gegeben und Vorstandswahlen abgehalten. Peter Ott bleibt Vorsitzender, künftig wird er von den drei Stellvertretern Tobias Wessely, Dr. Jessica Wilzek und Abunasr Hatam unterstützt.

Der Wasseralfinger SPD-Ortsverein will sich öffnen und künftig einmal pro Monat offene Sitzungen des Vorstands mit der Fraktion im Ortschaftsrat sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern abhalten. „Wir definieren unsere Veranstaltungen neu. Sie sollen ein Forum zum Austausch über politische Themen sein, zu denen auch fachliche Impulse gehören können“, sagte der wiedergewählte Vorsitzende Peter Ott.

Er gab sich ebenso wie SPD-Kreisvorsitzender Jakob Unrath zuversichtlich, dass die SPD in Wasseralfingen und dem Kreis gut abschneiden werde. „Umfragen sind Momentaufnahmen. Wir wollen mit unseren Themen die Menschen überzeugen und ein gutes Ergebnis für Wasseralfingen einfahren“, sagte Ott. Es müsse sich in Baden-Württemberg etwas ändern nach der Wahl. „Die Polarisierung auf die beiden derzeitigen Regierungsparteien und ihre Kandidaten ist nicht dazu geeignet, beispielsweise bei den KiTa-Gebühren, dem Wohnungsbau oder beim Wirtschaftswachstum eine Trendwende zu schaffen“, betonte Unrath. Präventive Angebote dürften nicht gekürzt werden, im Regionalverband kämpfe die SPD für den Ausbau der regenerativen Energien. Die Vorschläge der SPD zur Erbschaftssteuer würden nicht die Leistungsträger belasten, da Freibeträge für den Großteil der Fälle im familiären Umfeld zum Greifen kommen.

Peter Ott lobte die Geschlossenheit und die Kraft, die vom finanzstarken Ortsverein Wasseralfingen ausgeht. Bei Marktständen, dem Frauencafé am 10. Februar, dem gemeinsamen Besuch der Vesperkirche mit der kandidierenden Ariane Bergerhoff mit Scheckübergabe wurde der aktive Wahlkampf im größten Ortsteil deutlich. Dem Rechtspopulismus trete die SPD Wasseralfingen entschieden entgegen.

„Wir machen unsere politischen Positionen vor Ort deutlich“, sagte Peter Ott, nachdem Andrea Hatam sowie Pfarrer i.R. Bernhard Richter aus den Gremien Ortschafts- und Gemeinderat sowie dem Kreistag berichtet hatten. Hatam war auf die Öffnungszeiten des Spieselbads eingegangen, ebenso wie den Neubau an der Karl-Kessler-Schule und dem Festhalten an den KiTa-Bauten im gesamten Stadtgebiet. „Angebote für Familien sowie eine gute Betreuung und Bildungslandschaft bleiben unsere Schwerpunkte“, sagte sie. Die SPD habe soziale Akzente gesetzt und trotzdem die Sparhaushalte in Aalen und dem Kreis mitgetragen. Bernhard Richter griff das Thema Gesundheitsversorgung auf. „Die Zentralklinik muss gut werden, damit eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung inklusive haus- und fachärztlicher Versorgung weiterhin gewährleistet wird. Dafür arbeiten wir weiterhin vor Ort und tragen die getroffenen Entscheidungen mit.“

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Für 45 Jahre Mitgliedschaft wurden Oliver Moses und Wolfgang Jäkel geehrt. „Dabei wird deutlich, wie pluralistisch die SPD aufgestellt ist: vom Gewerkschaftssekretät bis zum Einzelhändler“, betonte Peter Ott. Alois Glas wurde für 35 Jahre, Johannes Fischer für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Foto: v. l. Vorsitzender Peter Ott, Alois Glas, Oliver Moses, Wolfgang Jäkel, Kreisvorsitzender Jakob Unrath

Vorstandswahlen

Peter Ott wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Tobias Wessely (Hofen), Abunasr Hatam und Dr. Jessica Wilzek vertreten ihn. Kassiererin bleibt Melisa Yilmaz, neuer Schriftführer ist Sascha Kurz. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Heidi Schroedter zuständig. Als Beisitzer wurden gewählt: Andrea Hatam, Dr. Simone Moses, Bernd Rebmann, Stephan Melles, Albrecht Jenner, Heiner Klaka, Sandra Bayer-Sarcevic sowie Karin Vrana. Kassenrevisoren bleiben Hans-Peter Hübner und Kurt Neuhäusler.

 

 

 

WebsoziInfo-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von websozis.info

 

Leni Breymaier MdB