SPD Wasseralfingen

 

SPD muss wahrnehmbar werden

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"Die SPD in Baden-Württemberg muss dringend aus dem Schatten treten", appellierte die Claudia Sünder, Mitglied im Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg, bei der Jahreshauptversammlung der SPD Wasseralfingen. "Die Diskussion um Stuttgart 21 bindet viel Energie, die für andere Themen eingesetzt werden müsste." Aber auch die Parteireform, mit der die SPD wieder mehr Mitglieder werben möchte, klingt derzeit nicht nach Kampfgeist, um die Partei für alle attraktiver zu gestalten. So berichtete Sünder als Mitglied der Strukturkommission, wie derzeit zwischen der Parteispitze und der Basis um die einzelnen Punkte gerungen wird, über deren Sinn lange diskutiert werden kann. So ist z.B. das Vorhaben, die Zusammenarbeit von Mitgliedern und Nichtmitgliedern auf kommunaler Ebene schon lange Realität. Eine Öffnung der Mitgliedsrechte für Nichtmitglieder ist hierzu nicht nötig. Im Gegenteil werden hierdurch eher die Mitglieder frustriert. Der Sinn der Mitgliedschaft wird verwässert. Sünder berichtete noch über weitere Punkte der Parteireform, von denen die Ortsvereine betroffen sind. Einig waren sich letztlich alle, dass eine Reform sein muss. Die Frage ist nur, wie diese aussehen muss. "Wir sollten uns wieder auf unseren sozialdemokratischen Grundverstand verlassen", so Sünder. "Dann haben wir schon viel erreicht".

Neben dem Bericht von Claudia Sünder stand auch der Bericht des Vorsitzenden Peter Ott auf der Tagesordnung. Dieser erinnerte neben den Aktionen zur Landtagswahl auch an die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Museums, die von der Bevölkerung sehr engagiert aufgenommen wurde. Ott erinnerte aber auch bereits daran, dass die nächsten Kommunalwahlen langsam näher rücken. "Es ist bereits jetzt wichtig, mögliche Kandidaten dafür zu begeistern, für uns aufzutreten."

Insgesamt konzentrieren sich die Anstrengungen der Mitglieder nun zunächst auf die anstehende Jubiläumsveranstaltung. 100 Jahre SPD Wasseralfingen - eine Feier, die auch der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister von Baden-Württemberg als Festredner besuchen wird.

 

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Leni Breymaier MdB